Oxyvenierung nach Regelsberger

Bei dem intravenös verabreichten Sauerstoff (Oxyvenierung) kommt im Lungenkreislauf mit Sauerstoff angereichertes venöses Blut an. Dadurch werden vielfältige physiologische Reaktionen ausgelöst, die heilende Effekte der Oxyvenierung ermöglichen:

  • Vermehrte Prostazyklinbildung (wirkt gefäßerweiternd und hemmt die Verklumpung der Blutplättchen).
  • Die Abgabe von Sauerstoff im Gewebe wird erleichtert (das Sauerstoffangebot an die Zelle wird erhöht).
  • Bestimmten Form der weißen Blutkörperchen (eosinophile Granulozyten) nimmt zu (führt zu Verbesserung von chronisch entzündlichen Erkrankungen).
  • Bestimmte Laborparameter können sich unter einer Oxyvenierungs-Behandlung normalisieren       (z. B. Harnsäure, Lipoproteine, Cholesterin, Blut-pH-Wert).
  • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) werden beschleunigt ausgeschieden.

Bei der Oxyvenierungstherapie werden dem Patienten mit einem Präzisionsgerät 1 bis 2 ml medizinischen Sauerstoff pro Minute direkt in die Vene verabreicht. Bei dieser Serienbehandlung von 20 Anwendungen wird die Gesamtmenge pro Behandlung stufenweise auf 40 bis 60 ml gesteigert. Im Anschluss muss eine Liegezeit von 20 Minuten eingehalten werden.

Die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) ist eine völlig ungefährliche und hochwirksame Therapie. Die pro Zeiteinheit zugeführte Menge medizinischen Sauerstoffs ist klein.

In den letzten Jahrzehnten wurden hunderttausende komplikationsfreie Behandlungen durchgeführt.

Anwendungsgebiete der Oxyvenierung

  • Arterielle Durchblutungsstörungen, Nachbehandlung von Schlaganfall oder Herzinfarkt,
  • Störungen des Lymphflusses
  • Venenerkrankungen, Ulcus Cruris, „offene Beine"
  • Blutdruckregulation: Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (zu niedriger Blutdruck), Schwindel
  • Vasomotorische Kopfschmerzen, Migräne
  • Heuschnupfen, Asthma Bronchiale, Neurodermitis, chronische Ekzeme, Psoriasis
  • Erkrankungen im HNO Bereich: chronische Nebenhöhlenentzündungen, Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière
  • Augenerkrankungen z. B. Retinitis pigmentosa, trockene Maculadegeneration
  • Metabolisches Syndrom z. B. Fettleber, Diabetes mellitus,
  • Neurologische Erkrankungen z. B. Polyneuropathien, Neuralgien,Trigeminusneuralgie
  • Entzündliche Darmerkrankungen z. B. Colitis ulcerosa
  • Rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Arthritis, wirbelsäulenbedingte Schmerzen
  • Ergänzungstherapie in der biologischen Tumortherapie
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.